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Wenn die Promis scharf schießen

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Legten an und zielten genau: Beim Prominentenschießen waren am Schützenstand im Vöttinger Sportheim angetreten: dritter Bürgermeister Benno Zierer, Braumeister Arno Jacobi (Hofbrauhaus), Weinhallen-Wirt Max Riemensperger, CSU-Ortsvorsitzender Erich Irlstorfer, Anton Kürzinger (Schützenmeister Neu-Freising), die MdL Franz Obermeier und Florian Herrmann, Festwirt Gerhard Widmann, zweiter Bürgermeister Rudolf Schwaiger, Gauschützenmeister Hans Mock und Sportreferent Helmut Weinzierl (v. l.). © Gleixner

Freising - Wenn in diesen brisanten Zeiten Politiker in Freising geladene Gewehre in die Hände bekommen, mag das zur Sorge Anlass geben.

Beim Prominentenschießen im Rahmen der Freisinger Stadtmeisterschaft beschränkte man sich aber selbstverständlich auf das Zielen auf die Scheiben. Zudem war außer den Promis aus Wirtschaft und Politik und den drei Vertretern der Stadtrats-Rest-CSU keiner der acht Aussteiger ins Vöttinger Schützenheim gekommen. Dafür räumte das verbliebene CSU-Trio aus dem Stadtrat zumindest in dieser Disziplin am Samstag kräftig ab:

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Die Prominentenscheibe, gestiftet von Festwirt Gerhard Widmann, holte sich Festreferent Erich Irlstorfer (CSU), bei der Ringewertung musste sich zweiter Bürgermeister Rudolf Schwaiger (CSU) mit 68 Ringen nur dem Sieger Siegfried Wanzke (70 Ringe) geschlagen geben und konnte Arno Jacobi (Hofbrauhaus) knapp hinter sich lassen. Und selbst Kulturreferent Hubert Hierl (CSU) konnte sich nach einem letzten Platz 2009 und einem vorletzten Platz 2010 heuer auf diesem Rang behaupten (28 Ringe), landete beispielsweise hinter Florian Herrmann (CSU) (11.), Franz Obermeier (CSU) (13.) und Manfred Pointner (FW) (15.). Dritter Bürgermeister Benno Zierer (FW) ergatterte als 8. einen Platz in der oberen Hälfte des Feldes, das dieses Mal ohne OB Dieter Thalhammer auskommen musste. Thalhammer kam wegen eines anderen Termins erst – aber genau rechtzeitig – zur Siegerehrung, die Anton Kürzinger von der ausrichtenden SG Neu-Freising vornahm, nachdem sich das Starterfeld ob der Anstrengungen Weißwürste und Brezn verdient hatte.

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Der Dienstag in der Weinhalle

Doch wie alle anderen 17 Teilnehmer bekam auch der OB eine Medaille – einfach dafür, „weil er gekommen ist“, wie Kürzinger diese Entscheidung begründete. Und so herrschte eigentlich lockere Stimmung – sieht man von einem kurzen Krisengipfelgespräch ab, bei dem die CSU die Köpfe zusammensteckte. Und Festwirt Widmann nutzte die Gelegenheit, sich bei MdB Obermeier darüber zu beklagen, dass er nächstes Jahr nicht Festwirt sein darf, sondern der „Ochsenwirt“ der Tauscher GmbH aus Deggendorf (wir haben berichtet).

Von Andreas Beschorner

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