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Die Wächter der Nacht

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Einsatz bis zum Schluss: Die Polizeimeister Christian Obermeier, Julia Eckl und Martin Leitl (v. l.) auf Fußstreife. © Gleixner

Freising - Sie sind auch dann noch aktiv, wenn die meisten Volksfestbesucher schon gegangen sind: Die Beamten der Polizeiwache sorgen dafür, dass Freising auch heuer wieder eine ruhige Festzeit erlebt. Kriminalhauptkommissar Schrödl ist einer von ihnen.

In kleinen Gruppen patrouillieren sie abends über den Festplatz, unauffällig, und doch stets zur Stelle. „Die Besucher schätzen die Präsenz der Fußstreifen“, weiß Kriminalhauptkommissar Maximilian Schrödl und erzählt vom positiven Feedback der Leute.

Zum ersten Mal ist er heuer einer der „vier bis fünf“ Leiter der Volksfestwache. Dreimal führte ihn sein Amt bisher auf den Freisinger Festplatz – wo bislang erfreulich wenig zu tun war. Die Polizei zog bereits am Mittwoch eine positive Halbzeitbilanz (wir berichteten).

Dennoch hätten die Polizisten trotz der „relativ ruhigen“ Festzeit genug zu tun: Ab Dienstbeginn um 19 Uhr gebe es ständig einen Einsatz, von Diebstählen bis zu Beziehungsstreitigkeiten sei alles dabei, meint Schrödl.

Volksfest-Nachtrundgang am Donnerstag

Der Donnerstag im Bierzelt

Der Donnerstag in der Weinhalle

Für ihn ist es das Wichtigste, dass die Festzeit bislang ohne schwerere Verbrechen wie Massenschlägereien oder Messerstechereien abgelaufen ist – was sicherlich auch eine Folge der sukzessiven Aufstockung des Personals der Polizeiwache ist. An den besucherstarken Tagen, wie etwa dem „Dolce Vita“-Abend am Dienstag oder den Festwochenenden verstärkten zudem 25 bis 30 zusätzliche Bereitschaftspolizisten aus den umliegenden Dienststellen die Freisinger Beamten.

Der Mittwoch auf dem Volksfest Freising

Knutsch-Bilder vom Volksfest Freising

„Die ,heiße Phase’ beginnt gegen 24 Uhr, wenn sich das Fest vom Zelt in die Weinhalle verlagert“, erzählt Schrödl. Dort blieben die Beamten so lange im Einsatz, bis sie sicher sein könnten, dass mit weiteren Zwischenfällen nicht mehr zu rechnen sei. Nicht selten hieße das, zu warten, bis auch der letzte Besucher nach Hause gegangen ist. An den „neuralgischen Tagen“, so Schrödl, könne das schon bis 3, halb 4 Uhr dauern.

Volksfest-Nachtrundgang am Dienstag: Teil 1

Volksfest-Nachtrundgang am Dienstag: Teil 2

Volksfest-Nachtrundgang am Dienstag: Teil 3

Bei solchen Einsatzzeiten ist es verständlich, dass sich Schrödl und Kollegen auf ihren Feierabend freuen. Vorrangiges Ziel sei es, nach Dienstschluss zu entspannen: Auch der folgende Tag diene der Regeneration, so Schrödl. Dennoch: Trotz des „intensiven Einsatzes“ sei das Volksfest für jeden Polizisten ein besonderes Ereignis: „Jeder macht’s gern.“

Froh ist Schrödl vor allem darüber, dass bislang noch kein Ereignis im negativen Sinne herausragt. „Toll wäre es, wenn es so weiter ginge“, meint er. „Wenn nicht so viel Polizei im Einsatz ist, ist das ein positives Zeichen.“

Er selbst wird noch „das ein oder andere Mal“ den Festplatz aufsuchen: Dann allerdings als Besucher.

Rund ums Bierzelt am Dienstag: Teil 1

Rund ums Bierzelt am Dienstag: Teil 2

Der Dienstag in der Weinhalle

Knutsch-Bilder vom Volksfest Freising

Der Montag auf dem Volksfest

Der Sonntag auf dem Volksfest

Rund ums Bierzelt am Samstag

Der Samstag im Festzelt

Volksfest-Nachtrundgang am Samstag

Der Samstag in der Weinhalle

Promi-Rundgang am Samstag

Text: Markus Winter

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