Alle Rekorde gebrochen haben dürfte der Volksfestabend mit der Showband „Dolce Vita“ am Dienstag. Das Bierzelt war komplett ausgebucht – an die 7000 Besucher drängten sich an Tischen, auf den Bänken und in den Gängen. Und als der Regen einsetzte, strömten noch mehr unter die schützenden Vordächer. Nicht mehr zu toppen war auch die Stimmung: Vom ersten Song an gab’s kein Halten mehr – siehe Foto. Foto: Lehmann

Das Volksfest knackt uralte Rekordmarken

Freising - Da ging ein Raunen durch die Reihen, als OB Tobias Eschenbacher gestern die Halbzeitbilanz des Volksfestes vorlegte: 526,16 Hektoliter Bier sind in den ersten fünf Tagen durch die Zapfhähne geflossen. Es reiht sich Rekord an Rekord.

Zufriedene Mienen allenthalben: beim OB, beim Festreferent, bei den Brauereien und beim Festwirtsehepaar. Das Volksfest 2012 knackt eine Bestmarke nach der anderen. Tobias Eschenbacher konnte gar von einem „Marathon der Highlight-Zahlen“ sprechen: Mit 122,44 Hektoliter war der Freitag der beste Start seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1978. Der Samstag mit 119,11 und der Sonntag mit 74,87 Hektoliter Bierumsatz waren das beste erste Wochenende seit zehn Jahren. Der Montag mit 77,60 Hektoliter war der beste Montag seit fünf Jahren. Und der Dienstag, als fast 7000 Menschen „Dolce Vita“ feierten, brach mit 132,14 Hektoliter den bisherigen Rekord aus dem Jahr 1982. 526,16 Hektoliter gesamt sei eine Zahl, wie man sie nur vereinzelt in den 80er-Jahren mal erreicht habe, bilanzierte der OB. Zum Vergleich: 2011 lag man um diese Zeit bei 451,4 Hektoliter, 2010 bei 417,9 und 2007 beispielsweise bei nur 321,1 Hektoliter. „Unglaublich“, so das Prädikat, das Eschenbacher fand.

Außerdem, und das bestätigte Schaustellersprecher Christian Buchner, seien auf dem Volksfestplatz heuer mehr Besucher zu finden als in den vergangenen Jahren. Laut Buchner ein Verdienst von Erich Bröckl, einem „Phänomen“, laut Festreferent Erich Irlstorfer aber auch die Folge stetiger Verbesserungen und einer Optik der Geschäfte, die auf „Liebe zum Detail“ setzten. Seit 2009 sei man diesen Weg konsequent gegangen. „Viele haben sehr viel richtig gemacht“, so Irlstorfer. Jetzt dürfe man nicht „in Selbstherrlichkeit verkommen“, sondern müsse weiter an Verbesserungen arbeiten. Das beginne schon jetzt damit, sich im Festzelt auf den Ansturm vorzubereiten, wie Irlstorfer auf den Montag anspielte, als im Festzelt am Abend die Hendl ausverkauft waren.

Während man beim Bierumsatz auf möglichst hohe Zahlen hofft, ist das bei der Statistik der Polizei andersherum: Je niedriger die Zahlen, um so besser. Und auch da gab es Postives zu vermelden: „Nur“ sechs Körperverletzungen habe man bisher registriert, so Eschenbacher - fünf leichte und eine „etwas brenzligere“. Dazu zwei Diebstähle, eine Sachbeschädigung und „ein paar Beleidigungen“. Am Dienstag kamen dann noch einige „Alkoholleichen“ hinzu: Die Ausnüchterungszellen der Polizei waren voll belegt (Bericht links).

Dem gestern einsetzenden Wetterumschwung pünktlich zum Wechsel auf Weihenstephaner Festbier sah man gelassen entgegen, zumal sich der Himmel in den kommenden Tagen wieder freundlicher zeigen soll.

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