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Volksfest immer noch ein Magnet

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Schon im Vorfeld hat sich das Freisinger Volksfest heuer für Irene und Gerhard Widmann gut angelassen. © glx

Freising - Immer noch beliebter Treffpunkt für Vereine und Firmen ist das Freisinger Volksfest. Das beobachtet Festwirtin Irene Widmann, die zusammen mit ihrem Mann Gerhard das Festzelt führt. Die Reservierungszahlen sind nicht zurückgegangen.

„Wir können schon jetzt einigermaßen zufrieden sein“: Irene Widmann sitzt in ihrem Wohnwagen gleich neben, dem Festzelt, in dem die letzten Handgriffe kurz vor der Premiere getan wurden. Draußen rollten schwere Gabelstapler Bänke und Tische auf den Gängen in ihre Positionen, wo sich seit Freitagabend Bedienungen mit Hendl, Haxn und Bier an vergnügten Gästen vorbeischieben.

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„Es steckt schon eine große Logistik hinter dem ganzen Geschäft.“ Eingestiegen in den Betrieb ist deshalb auch schon Sohn Andreas. Irene Widmann sichtet die Resevierungslisten: „Schon im Juni sind die ersten Reservierungen eingelaufen“. Firmen und Handwerksbetriebe haben da schon Hendl- und Bierzeichen angefordert.“ Wenige Tage vor dem eigentlichen Fest kommen die Vereine vorbei, die Plätze reservieren und „Proviant“ ordern.

Das Freisinger Volksfest habe laut Irene Widmann nichts an Attraktivität verloren: „Es ist immer noch ein Magnet für das Publikum.“ Freilich habe man Schläge wegstecken müssen. Dazu gehörten die Folgen der Wirtschaftskrise und jüngst das strikte Rauchverbot in Bayern. Beides aber habe dem Umsatz kaum geschadet: „Im Gegenteil, wir haben heuer wieder Zeichen-Abnehmer dazubekommen, die sich bereits vor Jahren aus Spargründen aus der Reservierungsliste verabschiedet hatten.“

Irene Widmann weiß: „Stammpublikum ist ganz wichtig für einen Betrieb wie unseren“. Das schaffe eine gewisse Sicherheit, wenn man relativ schnell weiß, „das Geschäft lässt sich gut an.“

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Von Wolfgang Schnetz

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