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Alte Autos, junge Madl: Schon zum Volksfestauftakt gab es viel zu sehen beim Festzug von der Innenstadt zur Luitpoldanlage – auch Oldtimer und Volksfestmadl-Kanidatinnen.

Volksfesteröffnung Freising

Gleich am Anfang gab's Schläge 

Freising - Für Festreferent Hubert Hierl war es „ein Stück Glückseligkeit“, als das erste Festbier in die Krüge floss. Und schon zum Volksfestbeginn gab’s Schläge. Und zwar vier. Vom Oberbürgermeister. Auf den Zapfhahn.

Weiß-Blau das Zelt, weiß-blau der Himmel. Es passte gestern alles zusammen, als das Freisinger Volksfest startete. Die wichtigste Frage des Tages wurde um exakt 16.55 Uhr beantwortet: Vier Schläge auf den Wechsel benötigte Stadtoberhaupt Tobias Eschenbacher, um das erste Fassl anzuzapfen. Nach zwei satten Schlägen saß der Zapfhahn schon, doch der OB traute dem Frieden und seinem eigenen Können nicht so recht und verpasste dem Wechsel noch einen Schlag. Davon schien der aber wieder gelockert worden zu sein, so dass Eschenbacher noch einmal ausholte und zuschlug. Den obligatorischen Ruf „O’zapft is!“ musste allerdings die Oktoberfestkapelle Schwarzfischer übernehmen. Gut eine Stunde zuvor hatte das Geschehen in der Innenstadt seinen Anfang genommen: Diverse Musikkapellen (darunter die Stadtkapelle Freising und der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Freising) hatten rund um den Marienplatz und auf der Hauptstraße Stellung bezogen und unterhielten die Schaulustigen. Und vor der Mariensäule tanzte auf einem Podest die Schuhplattlergruppe Konradsheim aus Waidhofen an der Ybbs. Exakt um 16.10 Uhr setzte sich dann der Festzug in Bewegung. Eine halbe Stunde später zog der Tross aus Volksfestmachern, Brauereivertretern und Politprominenz ins Festzelt ein. Das heißt bekanntlich „Zum Ochsenwirt“ und gehört Ludwig Tauscher, der stilecht und passend just auf dem einen Wagen saß, den zwei Ochsen von der Innenstadt in die Luitpoldanlage zogen. Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher begrüßte die Gäste, die nach seiner Aussageimmer zahlreicher würden. Und Festreferent Hubert Hierl machte der Menge den Mund wässrig: „Wenn in wenigen Minuten das erste Fass angestochen wird und wenn dann das schaumige Bier in die Krüge läuft, dann ist das ein Stück Glückseligkeit.“ Dann schritt der OB zur Tat, die Attachinger Böllerschützen kündeten weithin hörbar von dem freudigen Ereignis und das Freisinger Volksfest hatte damit auch offizell begonnen. Bis kommenden Sonntag wird es auf der Festwiese noch rund gehen – erst mit dem Bier der Staatsbrauerei Weihenstephan, dann vom Hofbrauhaus.

Bilder vom Freisinger Volksfest

Andreas Beschorner

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