Trommelwirbel, drei satte Schläge auf den Zapfhahn und ein beherztes „O’zapft is!“ von Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher - die Premiere war gelungen.

O'zapft is! Drei Schläge und traumhaftes Wetter

Freising - Drei beherzte Schläge, und der Wechsel saß bombenfest im Fass. OB Tobias Eschenbacher hat sein erstes Anzapfen zur Volksfesteröffnung souverän absolviert.

„Max“ und „Moritz“ hatten am Freitag neben dem Freisinger Oberbürgermeister die größte Verantwortung übernommen: Die beiden braven Pferde waren es, die die Ehrenkutsche mit OB Eschenbacher und Frau Nergiz sowie mit Landrat Michael Schwaiger und Frau Pia vom Marienplatz zur Luitpoldanlage zogen. Tausende Freisinger hatten sich bei herrlichem Wetter in der Innenstadt versammelt, um den Festzug der Kutschen, der Fahnenabordnungen und der drei Musikgruppen mitzuerleben: Die Freisinger Stadtkapelle, der Spielmannszug der Freisinger Feuerwehr und die Oktoberfestkapelle Schwarzfischer gaben auf dem Marsch den Takt vor.

Der Freitag auf dem Volksfest Freising

Der Freitag auf dem Volksfest Freising

Um Punkt 16.30 Uhr erfolgte der Einzug der Heroen in den neuen, hellen Biertempel „Zum Ochsenwirt“. Dort im Zelt dann die erste Neuerung: Nicht mehr auf einem Podest vor, sondern oben auf der Bühne war das Bierfass, jenes Objekt der Begierde, platziert worden. Und alle, die nicht für das Bier verantwortlich waren oder zu den gefragten Prominenten gehörten, wurden vom neuen Festwirt Ludwig Tauscher freundlich, aber bestimmt von der Bühne gebeten. Dort griff dann Eschenbacher zum Mikrofon, sprach auf Bayerisch von einem neuen Datum für das Volksfest, von einem neuen Festwirt und davon, dass „ihr einen neuen Oberbürgermeister habt“.

Der Freitag auf dem Volksfest Freising: Teil 2

Der Freitag auf dem Volksfest Freising: Teil 2

Eschenbacher gab zu, „a bissl aufgeregt“ zu sein. Während Festreferent Erich Irlstorfer die Festgemeinde auf viele Neuerungen vorbereitete und das Festzelt lobte („Es ist wunderbar geworden“), warf sich Tobias Eschenbacher „in Schutzklamotten“, wie er die Lederschürze bezeichnete. Um 16.47 Uhr war klar: Die Schürze hätte der Oberbürgermeister nicht gebraucht. Trommelwirbel, drei satte Schläge auf den Zapfhahn und ein beherztes „O’zapft is!“ - die Premiere war gelungen.

Nachdem die ersten Bierkrüge befüllt und unter dem sich drängelnden Volk vor der Bühne verteilt waren, gab es das obligatorische Anstoßen, bevor man zum gemütlichen Teil überging.

Bis zum Dienstag fließt das Festbier des Hofbrauhauses Freising durch die Zapfhähne, ab Mittwoch übernimmt die Staatsbrauerei Weihenstephan. Und am nächsten Sonntag ist alles vorbei. (zz)

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