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Freisinger Jungschützen.

Jungschützen: Wie der Phönix aus der Asche

Freising - „Ein Phönix aus der Asche“: Mit diesem Zitat trifft man wohl am besten die beindruckende Entwicklung der Freisinger Jungschützen.

Noch nicht einmal ein Jahrzehnt zuvor war an Luftgewehrschießen bei den königlichen kaum zu denken geschweige denn, dies mit einer leistungsorientierten Absicht zu verfolgen.

Erst durch das Engagement von Günther Soller und Markus Brunnschneider senior in ihren Funktionen als Sport- und Jugendleiter begann die Erfolgsgeschichte im Jahr 1999 der Jugend im Bereich Luftgewehr. Man hatte es jedoch anfangs nicht immer leicht, da diese Neuerung ein wenig gegen die traditionellen Wege der Feuerschützengesellschaft liefen.

Im Laufe der Zeit wurde diese aber immer besser angenommen und heute können die sportlichen Erfolge unumstritten als das Aushängeschild des Vereins für kompetentes „know how“, exzellente Teamstimmung und das mit Abstand am wichtigsten: Freude am Sport und Erfolgen, gesehen werden. Dies zeigen unter anderem die zahlreichen Neuzugänge der letzten Zeit, welche den selben Weg in eine erfolgreiche Schießsportzukunft gehen möchten. Doch zurück zu den Anfängen: Es dauerte nicht lange da waren auch schon die ersten fünf Jungschützen für das Unternehmen Jugendaufbau gefunden. Mit Soller Tobias, Soller Christian, Feller Max, Brunnschneider Markus jun. und Mayr Florian begann ein neues Zeitalter bei der FSG, woraus sich Großes entwickeln sollte. Um auf den neuersten Stand der Technik zu sein, ließen sich die älteren Mitglieder nicht lange bitten und steuerten kräftig für den Kauf von drei Jugend-Luftgewehren bei. Dies war die Grundlage für eine unglaubliche Geschichte bis zu diesem Zeitpunkt. Durch regelmäßiges und intensives Training zeichneten sich die ersten Erfolge bald ab und der Verein konnte sich über die ersten Titel bei den Gaumeisterschaften freuen, damit war man in der Vorstandschaft schon mehr als zufrieden über die Rentabilität der Abteilung LG. In den Jahren darauf wurden die ersten Einzel- und Mannschaftstitel bei Oberbayerischen und Bayerischen Meisterschaften eingefahren. In den letzten zwei Jahren war es uns sogar möglich immer einen deutschen Meister zu stellen.

Durch die großartigen Erfolge kamen immer mehr Jungschützen zur FSG - Freising und die Erfolge wurden immer bedeutender. Schützen wie Reindl Florian, Hölzl Michael und Hölzl Andreas aus Tüntenhausen, Rother Kerstin und Rother Andrea aus Pulling, Velten Sandra aus Palzing und Mehl Lisa aus Appersdorf , Nitzl Stefan aus Hangenham und Biebl Dominik aus Lerchenfeld sowie die aus der eigenen Jugend kommenden Lantenhammer Nadine und Sellmaier Thomas bilden das Herzstück der Jugend. Außerdem ist die Arbeit auch außerhalb der Gaugrenzen anerkannt. Mit Rager Matthias, Liepelt Sebastian, Vorbuchner Thomas, Grünwald Stefanie und Strasser Katherina kommen die Schützen von anderen Gau zu uns ins Training.

Die bis hierhin sportlich erfolgreichste Zeit stelle mit Sicherheit die Jahre 2007 und 2008 dar. Um nur einen kleinen Ausblick zu geben was durch das Zusammenspiel zwischen der hochqualifizierten Ausbildung, sportlichen Ehrgeiz und ein klein wenig Talent möglich ist: Top aktuell ist natürlich der großartige zweite Platz mit der Mannschaft für Rager Matthias und Reindl Florian bei der Weltmeisterschaft mit der 10m Armbrust im schweizerischen Sugen. Somit konnte Rager sogar seine Platzierung verteidigen, denn bereits zwei Jahre zuvor gelang es dem 22 jährigen Studenten diese ausgezeichnete Leistung zu erbringen. Noch nicht international aber bereits national konnte auch Markus Brunnschneider seine ersten größeren Titel erringen. Dem 18-jährigen gelang es bereits zwei mal den deutschen Meistertitel im Einzel zu gewinnen und ist auch daher seit 2006 Mitglied der Nationalmannschaft.

Wie man sieht biete die FSG Freising perfekte Voraussetzungen um im Sport großes zu erreichen. Doch auch so ein leistungsorientierter Verein lebt ausschließlich von seinen Mitgliedern und von denen kann man ja bekanntlich nie genug haben. Sollte sich nun jemand dafür interessieren sich sein eigenes Bild von der einzigartigen Atmosphäre zu machen oder auch mal den kleinen Sprössling für eine aufstrebende Sportart zu begeistern, so kann der dies gerne jeden Montag ab 17.30 Uhr bis 19.00 und Freitags von 17 bis 19 Uhr tun.

Text: FSG Freising

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