Ludwig Tauscher in der feschen Joppe, Stefanie Tauscher im Dirndl

Frischer Wind im nagelneuen Festzelt

Freising – An den Sonntagen wird sich ein ganzer Ochs am Spieß drehen, Kinder bekommen am Kindertag Kaiserschmarrn umsonst und für die Damenwelt gibt’s im Toilettenbereich einen Schminktisch.

Das 83. Freisinger Volksfest sieht nicht nur einen neuen OB, sondern auch ein neues Festwirtsehepaar: Ludwig und Stefanie Tauscher versprechen zwischen dem 7. und 16. September frischen Wind im niegelnagelneuen Festzelt.

Stilsicher sind sie: Ludwig Tauscher in der feschen Joppe, Stefanie Tauscher im Dirndl – so absolvierte das Festwirtsehepaar gestern bei der Pressekonferenz des OB den ersten öffentlichen Auftritt in der Domstadt. Würde Stefanie Tauscher am Volksfestmittwoch so in den Biertempel kommen, würde sie eine „Schaum-Maß“ gratis bekommen. Doch dieser bayerische Abend, den die Tauschers für das Volksfest planen, ist nur ein Mosaikstein: An der einen Giebelseite des Zeltes wird der „bayerische Himmel“ zu finden sein, an der anderen eine große Box mit 250 Plätzen im Wirtshausstil, erklärte Ludwig Tauscher. 740 Biertischgarnituren, allesamt einheitlich aus Naturholz, werden die Gäste aufnehmen, Themenboxen rechts und links des Haupteingangs sind weitere Neuerungen. Im überdachten Biergartenbereich wird es nochmal 800 bis 1000 Plätze geben. Und: Die Bar, früher immer am WC-Eingang platziert, wandert auf die andere Seite des Zeltes und heißt jetzt „Hirschkuss-Bar“ – benannt nach einem wohlschmeckenden Kräuterlikör. Und dann noch der Schminktisch für die holde Weiblichkeit.

Doch Festzelt und Festwirt sind nicht die einzigen Neuerungen bei der 83. Auflage des Volksfestes, wie Festreferent Erich Irlstorfer erläuterte: Der Festzug am 7. September um 16 Uhr wird größer werden, diverse Firmen hätten in ihre Standl investiert, und auch die Stadt hat für 12 000 Euro die Wasserleitungen auf Vordermann gebracht.

Neben dem „Around the World“ wird der „Booster“ heuer als zweite große Attraktion in den weiß-blauen Himmel über dem Volksfestplatz ragen. Und, so Irlstorfer: Die Security werde in den Isarauen Kontrollen durchführen, um das berüchtigte „Vorglühen“ und Alkoholexzesse zu unterbinden. Genauer, so ergänzte OB Tobias Eschenbacher: „An den Isarauen.“

Mit den Neuerungen im Festzelt zeigte sich Irlstorfer zufrieden: Es gebe eine reichhaltigere Speisekarte, die vor allem Rücksicht auf die Standbetreiber auf dem Festplatz nehme. Sprich: Fisch- oder Steaksemmeln werden im Zelt nicht angeboten. Zudem gebe es ein wechselndes Mittagsgericht für 6,50 Euro. Dass an den Nachmittagen diverse Formationen der Freisinger Musikschule auftreten dürfen, begrüßte der Referent ebenso.

Nur einen Wermutstropfen musste man gestern an den Mann bringen: Die Maß Bier und das halbe Hendl kosten heuer 6,30 beziehungsweise 7,30 Euro (inklusive Bedienung). Das sind jeweils 20 Cent mehr als 2011. Irlstorfer sprach von „stabilen Preisen“.

Mit dem Ausschank beginnt heuer das Hofbrauhaus. Am 23. August findet von 17 bis 20 Uhr die öffentliche Bierprobe auf dem Marienplatz statt. Das wird für den OB die Generalprobe im Anzapfen. Die „Feuertaufe“, so Irlstorfer, habe Eschenbacher aber dann am 7. September gegen 17 Uhr zu bestehen.

Andreas Beschorner

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