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Spitzengruppe im Sechs-Kilometer-Lauf: Mit der Nummer 478 Martin Wallebor, dahinter im weißen Trikot Martin Voigt (später Dritter), in Schwarz Samuel Blahe (Sieger) und rechts daneben Rene Manthee (der spätere Zweite).

Traditionelle Veranstaltung

Zum Start hellte sich der Himmel auf: Freisinger Volksfestlauf 2019 war ein Erfolg

200 Kinder und 300 Erwachsene: Auch der 35. Freisinger Volksfestlauf war ein Erfolg. Der Regen hatte dafür sogar Pause gemacht.

Freising –Eine Erfolgsgeschichte ist zweifelsohne der Freisinger Volksfestlauf. Bei der 35. Auflage auf dem neuen Rundkurs in Neustift gingen etwa 200 Kinder und Jugendliche und knapp 300 Erwachsene an den Start. Bei den Männern setzte sich über die sechs Kilometer klar der Australier Samuel Blahe durch, bei der Frauenkonkurrenz war Laura Ostermaier mit die schnellste.

„Die Anmeldezahlen sind sehr gut“

Ist die traditionelle Laufveranstaltung angesetzt, kann man sich eigentlich auf schönes Wetter verlassen. Zum 90. Geburtstag des Volksfestes sah es am Samstag allerdings nicht danach aus, denn am Vormittag regnete es. Aber am Nachmittag hellte es auf, sodass bei den vier Kinderläufen und anschließend bei den Erwachsenen perfekte Bedingungen herrschten. Deshalb gab es noch viele Nachmeldungen, so dass Cheforganisator Josef Huber vom LC Freising mit der Teilnehmerzahl rundweg zufrieden war: „Die Anmeldezahlen sind sehr gut.“

Endspurt: Viel Beifall gab es für die Teilnehmer beim ersten Kinderlauf über 1000 Meter auch kurz vor dem Ziel.

Zufrieden waren der LCF und der Stadtverband für Sport, die beiden Organisatoren des traditionellen Freisinger Volksfestlaufes, auch mit der Strecke in Neustift. Auf die hatte man aufgrund der Sanierungsarbeiten in der Innenstadt bereits im Vorjahr ausweichen müssen. Allerdings verzichtete man diesmal auf den Internationalen Straßenlauf. Die Teilnehmerzahlen waren im vergangenen Jahr sehr gering, es gab auch kaum Zuschauer. Und auch die Geschäftsleute entlang der Strecke waren davon nicht so begeistert. Zusammen mit Schirmherr OB Tobias Eschenbacher entschlossen sich die Organisatoren deshalb für eine Verschlankung. Und die hat dem Volksfestlauf gut getan, ebenso der Start erst ab 16 Uhr und die Siegerehrung gleich im Anschluss daran im Pavillon der Städtischen Musikschule.

OB Eschenbacher: „Das passt alles perfekt“

Freisings Sportreferent Helmut Weinzierl bezeichnete die neue Streckenführung als sehr vorteilhaft, und OB Eschenbacher zeigte sich mit der Organisation und vor allem wegen der vielen Teilnehmer sehr zufrieden. „Das passt alles perfekt.“ Er ließ es sich nicht nehmen, selbst die sechs Kilometer in Angriff zu nehmen, war zwar im Ziel mächtig aus der Puste, aber sichtlich zufrieden, durchgestanden zu haben. Mit dem Ausgang des Rennens hatte er natürlich nichts zu tun.

Auf die Plätze, fertig, los! Die Jüngsten hielten sich vor dem Startschuss durch Sportreferent Helmut Weinzierl sicherheitshalber mal die Ohren zu, und dann ging es gemeinsam und voller Elan auf die 600-Meter-Strecke.

Josef Huber hatte eigentlich den Vorjahressieger, den Freisinger Martin Wallebor, der für Vulkaneifel an den Start ging, favorisiert. Aber da hatten sich noch drei sehr starke Läufer nicht angemeldet. Am Ende setzte sich der Australier Samuel Blahe (Stadtwerke München) in der guten Zeit von 18:35 Minuten klar durch. Dahinter platzierten sich Rene Manthee (Telisfinanz Regensburg, 19:06) und Martin Voigt (1000plus, 19:31). Martin Wallebor wurde Vierter. Samuel Blahe studiert erst seit kurzer Zeit hier. Im Hinblick auf den anstehenden Volksfestbesuch brachte Moderator Alex Nadler dem Australier gleich einen ganz wichtigen Satz in Bairisch bei: „Bring ma no a Maß!“ Samuel Blahe sprach ihn perfekt nach.

Laura Ostermeier (ohne Verein) lief bei den Frauen allen auf und davon und kam nach 21:57 Minuten vor Raphaela Geßele (TSV Jahn Freising Triathlon, 23:07) und Christina Peest (LC Freising, 23:32) ins Ziel.

Kinder- und Jugendläufe finden Publikumszuspruch

Den größten Publikumszuspruch fanden die vier Kinder- und Jugendläufe. Eltern, Großeltern oder Freunde feuerten die Kleinen am Straßenrand kräftig an, die dann im Ziel freudestrahlend die Siegermedaillen umgehängt und auch noch eine Trinkflasche bekamen.

Die beiden Moderatoren, Alexander Nadler und Sebastian Wanzke, hielten die Zuschauer mit Zwischenergebnissen und wichtigen Informationen auf dem Laufenden und bedankten sich bei den vielen Helfern von Polizei, BRK und Feuerwehr, die sehr umsichtig für die nötige Sicherheit gesorgt hatten.

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