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Ein Plüschbär und ein Maxi-Herz: OB Tobias Eschenbacher wurde zu seinem 40. Geburtstag reich beschenkt – auch von Festreferent Hubert Hierl (r.) kurz vor dem Anzapfen.

Volksfesteröffnung

Beim Anzapfen blieb es trocken

Feucht war es gestern schon, jetzt muss es nur noch fröhlich werden: das 88. Freisinger Volksfest, das Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher (seit gestern 40) mit drei beherzten Schlägen eröffnete. „O’zapft is!“

Freising – Erst offiziell, dann beruflich, dann privat – OB Tobias Eschenbacher war gestern im Feierstress. Denn nicht nur beging das Freisinger Stadtoberhaupt den vierten runden Geburtstag in seinem Leben. Eschenbacher durfte nach einem gelungenen Anzapfen gleich auch noch im Festzelt weiterfeiern – das 88. Volksfest und seinen 40. Geburtstag.

Ehrenkutsche: Tobias Eschenbacher überließ – ganz Gentleman – beim Festzug seiner Frau Nergiz und ihrer Begleitung den trockenen Platz unter dem Verdeck der Kutsche.

Es hat schon schöneres Wetter zum Auftakt von Freisings größtem Fest gegeben. Doch weil man sich weder das Standkonzert noch den Festzug vom Marienplatz in die Luitpoldanlage noch das Anzapfen vermiesen lassen wollte, hatte die Stadt beispielsweise kurzerhand einen Pavillon vor dem Rathaus aufgestellt, in dem die Stadtkapelle trocken blieb. Schlimm genug für echte Volksfest-Fans: Das traditionelle Feuerwerk am Eröffnungstag musste wegen der Witterung auf Sonntag verschoben werden. Gegen 16 Uhr hatte sich gestern der Festzug mit den Kapellen, den Fahrzeugen, den Kutschen, den Pferden, den Ochsen und den Prominenten in Bewegung gesetzt.

Unten im „Ochsenwirt“-Zelt von Festwirt Ludwig Tauscher versammelten sich dann die Gäste rund um den ersten Banzen, den heuer die Staatsbrauerei Weihenstephan hergerichtet hatte, weil ihr Festbier als erstes aus den Zapfhähnen schäumt. OB Eschenbacher sprach von einem „besonderen Ereignis“, Festreferent Hubert Hierl von einem „besonderen Moment“. Ein besonderer Moment auch für Erich Bröckl, der gestern zum letzten Mal als Volksfestmanager den Anstich miterlebte und bei der Begrüßung besonders viel Applaus erhielt.

Das 88. Volksfest, das war das eine. „Da war doch noch was“, sagte Hierl und leitete so zum 40. Geburtstag des Oberbürgermeisters über. Standesgemäß bekam Eschenbacher einen Freisinger Bären – groß und aus Plüsch – sowie ein riesiges Lebkuchenherz überreicht.

Und dann schritt das Stadtoberhaupt zur heroischen Tat: Drei satte Schläge – dann saß der Wechsel spritzerfrei, und das Festbier floss in Strömen, alles blieb trocken. „O’zapft is!“, verkündete Eschenbacher und reckte den Schlegel in die Höhe.

40, 88, 3. Andere wichtige Zahlen, die man sich bis zum 10. September merken muss: 7,40 Euro kostet heuer die Maß Bier, 7,90 Euro das halbe Hendl. Außerdem wichtig: Aus Sicherheitsgründen gibt es nur drei Zugänge (Dr.-von-Daller-, Luitpold- und Parkstraße), die allesamt von Security-Kräften bewacht werden: Pfefferspray, Hirschfänger & Co. müssen draußen bleiben. Und auch daran hatte Eschenbacher gestern gedacht: „Danke, dass Ihr auf uns aufpasst“, rief er den Sicherheitskräften zu.

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